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Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 hat sich die Fachhochschule Potsdam (FHP) zu einer praxisnahen Akteurin in der Wissenschaftslandschaft der Region entwickelt. Mit 350 Mitarbeiter*innen begleiten wir zurzeit rund 3.800 Studierende in 34 Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen mit beruflich nachhaltigen Perspektiven. Unsere Stärken sind überschaubare Strukturen, kleine Seminargruppen, innovative digitale Lehrangebote, Praxisorientierung, Interdisziplinarität und eine enge Partnerschaft zwischen Lehrenden und Studierenden.

Der Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften beabsichtigt zum Wintersemester 2023/24 die

Professur für inklusive Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen
und für Diversity (W 2)
Kennziffer 35/2022

(in Vollzeit mit einem Umfang von achtzehn Semesterwochenstunden Lehre) zu besetzen.

Die*Der Stelleninhaber*in soll in unseren Bachelor- und Master-Studiengängen Inklusion und Diversität als Lehr- und Forschungsgebiet vertreten und den Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften inklusions- und diversitätsorientiert mit weiterentwickeln. Wir gehen dabei von einem erweiterten Inklusionsbegriff aus, der die Konzepte von Inklusion im Sinn der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und Diversity als soziologische Analysekategorie der Diskriminierung / Antidiskriminierung aller Menschen verbindet, zum Forschungsthema macht und im Arbeitsfeld der Jugend- und Eingliederungshilfe - auch digital - zur Anwendung bringt.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Fachgebiet in den Studiengängen des Fachbereichs Sozial- und Bildungswissenschaften eigenständig in Lehre und Forschung zu vertreten und eigene Forschungsschwerpunkte zu entwickeln. Freuen Sie sich auf gut nachgefragte Studiengänge, motivierte Studierende mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen, ein fachlich breit aufgestelltes und aufgeschlossenes Kollegium sowie Kooperationsmöglichkeiten mit öffentlichen und privaten Institutionen und Einrichtungen der Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wohlfahrtspflege in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.

Neben den Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 41 Abs. 1 Punkt 1 bis 3 und 4b des Brandenburgischen Hochschulgesetzes (BbgHG) bringen Sie als Voraussetzung mit:

  • mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit, wovon der überwiegende Teil in der inklusiven Eingliederungshilfe mit Menschen mit Beeinträchtigungen liegt,
  • ein einschlägiges, abgeschlossenes Hochschulstudium vorzugsweise im sozial-, erziehungs- oder geisteswissenschaftlichen Bereich,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in mindestens einem der beiden Fachgebiete (Entwicklungs- und Modellprojekte, Evaluationsstudien u.ä.),
  • Lehr- und Forschungserfahrungen sowie Publikationen
  • vorzugsweise zu Teilhabeforschung, Disability Studies, inklusiven Theorien und Praxen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe, digitaler Teilhabe/Inklusion, alternativ zu Social Justice-Forschung oder partizipativen, antidiskriminierenden Themen
  • Erfahrungen in englischsprachiger Lehre.

Zudem wünschen wir uns, dass Sie

  • unser didaktisches Prinzip einer forschungsgeleiteten Lehre durch spezifische, mit der Lehre verzahnte Forschungs- und Transferformate weiterentwickeln,
  • offen dafür sind, digitale Lehrformate zu entwickeln,
  • an interdisziplinären Lehrveranstaltungen mitwirken,
  • sich bei der Profilierung unseres Schwerpunktes „Gesellschaft bilden“ engagieren,
  • unsere regionale und internationale Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Praxis weiter ausbauen, Leidenschaft und Belastbarkeit für Lehre, Forschung, Transfer sowie für akademische Selbstverwaltung und inklusive Fachbereichsentwicklung sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekten mitbringen.

Die Berufung in ein Beamtenverhältnis ist möglich, sofern Sie die für eine Verbeamtung erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.

Hinweis: Im Land Brandenburg beinhalten die W-Bezüge neben dem Grundgehalt zusätzliche Grundleistungsbezüge. Nähere Informationen dazu sowie zu den formalen Einstellungsvoraussetzungen des Brandenburgischen Hochschulgesetzes finden Sie unter: www.fh-potsdam.de/informieren/profil/stellenangebote.

Wir wünschen uns, dass unsere Hochschule die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt und setzen uns für Chancengleichheit Wir streben in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Deshalb fordern wir qualifizierte Bewerberinnen ausdrücklich auf, sich zu bewerben, und werden Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigen. Bitte beachten Sie, dass unsere Lehre entweder in deutscher oder englischer Sprache stattfindet.

Zudem haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen. Bitte weisen Sie auf eine Behinderung bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben hin. Bei gleicher Eignung werden wir schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigen.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie bitte bis zum 30.09.2022 ausschließlich über unser Online-Bewerbungsportal (https://www.fh-potsdam.de/hochschule-karriere/karriere/stellenangebote-fh-potsdam) senden. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung neben den üblichen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse und Referenzen, Veröffentlichungs- und Projektverzeichnis, Nachweise der Berufs- und Lehrtätigkeit idealerweise mit Evaluationsergebnissen), zwei Ihrer, für die Professur relevante Publikationen sowie ein Lehr- und ein Forschungskonzept bei. Ihr Lehrkonzept verfassen Sie bitte anhand eines der Module des Studiengangs BASA Präsenz. In Ihrem Forschungskonzept stellen Sie bitte Ihre Ideen zu unserer Profillinie „Gesellschaft Bilden“ (vgl. Struktur- und Entwicklungsplanung der Fachhochschule Potsdam) dar. an. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Dekan des Fachbereichs.



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